Wassergymnastik

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Gymnastik im Wasser

 

Die speziellen Eigenschaften des Wassers wie Auftrieb, Wasserwiderstand oder Wasserdruck ermöglichen eine Trainingsumgebung für Krankengymnastik, wie man sie an Land nicht findet. Das macht Wassergymnastik zu einer besonderen Therapieform innerhalb des Gesundheitssports. 

Krankengymnastik im Wasser stärkt das Immunsystem, verbessert die Atmung, trainiert Herz und Kreislauf, beugt Rückenschmerzen vor, wirkt wie eine Massage für die Haut und das Bindegewebe und hat zudem einen entspannenden Effekt auf die Psyche. Krankengymnastik im Wasser ist auch unter den Bezeichnungen Wassergymnastik, Aquafitness und Aqua-Gymnastik bekannt.

 

 

Wie unterscheidet sich die Gymnastik im Wasser von der "normalen Gymnastik"?
 

Bei der Wassergymnastik werden nicht nur die Bewegungsübungen ins Wasser verlagert, sondern Aqua-Gymnastik macht sich speziell die Eigenschaften des Mediums Wasser zunutze. Die Übungen erfolgen im Wasser, mit dem Wasser und gegen den Widerstand des Wassers. 

Hinzukommen positive Effekte wie Spaß, Spiel, Fitness und Freude beim gemeinsamen Training in der Gruppe. Diese gehen über den Trainingszweck der Rehabilitation nach einer Verletzung oder Erkrankung hinaus.


 

Welche positiven Effekte hat die Gymnastik im Wasser?
 

Die Gymnastik im Wasser stärkt die Muskulatur, verbessert die Koordination und stärkt Herz- und Kreislaufsystem. Das Training im Wasser schont die Gelenke und beugt Rückenschmerzen vor. Durch den Auftrieb des Wassers ist das Körpergewicht um fast 90 Prozent reduziert. Daher ist Wassergymnastik besonders für Menschen mit Übergewicht und mit chronischen Gelenkerkrankungen, wie zum Beispiel entzündlichen Gelenkerkrankungen oder Verschleißerscheinungen, geeignet. Auch bei Sportverletzungen oder nach Operationen am Rücken oder den Knien ist Aqua-Fitness besonders geeignet, um die Muskulatur zu kräftigen, ohne das Gelenk oder die Wirbelsäule zu sehr zu belasten.


 

Bei welchen Beschwerden ist Gymnastik im Wasser geeignet?

 

Von den speziellen Trainingsbedingungen im Wasser profitieren gesunde und erkrankte Menschen gleichermaßen. Wassergymnastik ist unter anderem bei folgenden Erkrankungen und Beschwerden sinnvoll:

 

- Verschleißerkrankungen (Arthrose)

- Entzündliche Gelenkerkrankungen (Arthritis)

- Bandscheibenvorfälle

- Muskelschwäche

- Haltungsschwäche

- Bindegewebsschwäche

- Krampfadern, Besenreiser

- Durchblutungsstörungen

- Muskelverspannungen

- Ischiasbeschwerden, Hexenschuss

- Übergewicht


 

Für wen ist Gymnastik im Wasser nicht geeignet?

 

Bei Krankengymnastik im Wasser belastet der Wasserdruck das Herz-Kreislauf-System mehr als bei Physiotherapie an Land. Bei bestehenden Vorerkrankungen sprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Arzt eine Teilnahme an der Wassergymnastik ab.

 

Nicht geeignet ist Aqua-Gymnastik bei:

- Offenen Wunden

- Hauterkrankungen

- Akutem Asthma

- Epilepsie

- Sehr hohem Blutdruck

- Herzschwäche

- Schweren Herzrhythmusstörungen

- Angina-Pectoris-Anfällen

- akuten Infekten

 

Auch sollte bei schwerem Asthma Vorsicht oberste Priorität sein. Durch die Warme feuchte Luft im Schwimmbad, sowie durch das Chlor kann es zu Atemwegsstörungen kommen.

 

 



Sollten Sie noch weitere Fragen zu den Therapieformen der Physiotherapie haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Mitarbeiter*Innen.

Wir beraten Sie gerne in Bezug auf die Therapieformen, sinnvolle Ergänzungen zur Therapie durch Zusatzleistungen, und wie es nach dem Ende der Heilmittelverordnung weiter gehen soll. 

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